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WIE FLIEGT EIN HUBSCHRAUBER?

Womit fliegt ein Hubschrauber?
Mit einem Propeller, der sich dreht und von einem Motor angetrieben wird. Wie startet ein Hubschrauber? Senk­recht. Und warum? Er braucht keinen Anlauf wie ein Flug­zeug nehmen, da sich die Propellerflügel kreisend selbst durch die Luft bewegen und die Luft drum herum strömen kann.

Was Ihr für dieses Experiment braucht:

  • 1 Schere
  • 1 Büroklammer und
  • das Hubschraubermodell, das Ihr HIER herunterladen könnt     (dies müsst Ihr ausdrucken und ausschneiden)


Vorbereitung & Durchführung
Zum Basteln eines Hubschraubers schneidet Ihr das Hub­schraubermodell an den durchgezogenen Linien aus und die inneren Linien ein. An den gestrichelten Linien faltet Ihr den Propeller, und der untere Teil wird mit einer Büro­klammer (als Pilot) fixiert. Anschließend könnt Ihr die Hubschrauber fliegen lassen, indem der Hubschrauber mit ausgestrecktem Arm bei waagerecht stehenden Flügeln losgelassen wird. Um eine bestimmte Abflughöhe zu ha­ben, ist es günstig, wenn Ihr Euch auf einen Stuhl stellt.

Beobachtung & Ergebnis
Der Hubschrauber beginnt, sich von selbst in der Luft zu drehen und fällt so langsam zu Boden. Je höher der Start­punkt ist und je senkrechter der Hubschrauber gehalten wird, desto besser.

Erklärung & Auswertung
Der Papierhubschrauber fällt wegen der Schwerkraft her­unter und wird durch die Flügel im Fall gebremst. Die Luft strömt dabei um die Flügel herum und versetzt den Hub­schrauber in Drehung. Bei einem echten Hubschrauber werden die Propeller durch einen Motor zum Rotieren ge­bracht. Die Propellerflügel sind auf der Oberseite so gebo­gen wie die Tragflächen bei einem Flugzeug.

Wenn die Flügel sich drehen, strömt die Luft so um sie herum, dass oben die Luft schneller strömt und der Un­terdruck den Hubschrauber nach oben saugt. Dadurch kann er sich in die Luft hochschrauben (Auftrieb).

Der Begriff Hubschrauber kommt von „heben“ und „schrauben“. Viele Kinder denken bei „Hub“ immer an das Hupen.

In der Natur findet man dieses Schrauben durch die Luft auch, nämlich beim Ahornsamen (und Lindensa­men), wenn er vom Ahornbaum fällt. Die Samen dre­hen sich beim Herunterfallen um sich selbst und kön­nen so vom Wind weit weggetragen werden.

Ideen zur Fortsetzung
Natürlich kann man das mit selbst gesammelten Ahorn­samen ausprobieren. Es funktioniert sogar mit getrock­neten Samen.

(Quelle: Claudia Jacob, Gläsernes Labor, Forschergarten BBB Mangagement GmbH, http://www.forschergarten.de)

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